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Landtagswahl 2017: Jugendarbeit in Niedersachsen mischt mit!

Abwechslungsreich, kurzweilig, mit viel Spaß – und trotzdem höchst politisch: Der Landesjugendring Niedersachsen, die Jugendverbände und Jugendringe in Niedersachsen haben die Zeit vor der Landtagswahl genutzt, um jungen Menschen die Gelegenheit zu bieten, ihre Forderungen für ein jugendgerechtes Niedersachsen mit Kandidierenden zu diskutieren, auf die Belange und Forderungen junger Menschen aufmerksam zu machen und jungen Menschen politisches Handeln näher zu bringen.


So fanden im Rahmen der Kampagne „mitmischen! — natürlich.bunt.freiwillig.klar“ beispielsweise eine U18-Landtagswahl und die „Dinner with one“ mit allen Spitzenkandidat-inn-en der im Landtag vertretenen Parteien statt.

Die Ergebnisse der U18-Wahl sind seit Montag auf der Seite www.nextvote.de veröffentlicht.

Bei den „Dinner with one“ waren die Spitzenkandidat-inn-en der vier im Landtag vertretenen Parteien zu Gast bei den Jugendverbänden in Niedersachsen. In einem mehrgängigen Dinner haben sich Stephan Weil, Bernd Althusmann, Anja Piel und Stefan Birkner mit ehrenamtlich engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsen über die Anliegen der Jugend ausgetauscht und dabei die Aufgaben für die kommenden fünf Jahre in den Blick genommen. „Das Besondere an den „Dinner with one“ war, dass die jungen Teilnehmenden Chance hatten, sich in einem kleinen und geschützen Kreis mit Spitzenpolitiker-inne-n auszutauschen und mit diesen echte Diskussionen zu führen. Das war sehr bereichernd!“ sagt Katrin Wilzius, Schatzmeisterin des Landesjugendrings. Ausführliche Berichte zu den „Dinner with one“ finden sich auf www.nextvote.de.

Auch in vielen Wahlkreisen haben kommunale Jugendringe und Jugendverbände Veranstaltungen im Vorfeld der Landtagswahl durchgeführt, einen Dialog zwischen Kandidierenden und jungen Menschen auf Augenhöhe ermöglicht und die spezifischen Forderungen junger Menschen an die Politik in den kommenden fünf Jahren diskutiert.

Und auch im Internet waren die Jugendverbände aktiv. So wurden mit umfangreichem Begleitmaterial lokale Aktionen unterstützt und auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken wurde über die Forderungen der Jugendverbände diskutiert.

Das neXTvote-Projekt hat erneut gezeigt, dass junge Menschen in der Lage sind, sich eine politische Meinung zu bilden und diese auch zu artikulieren. Das unterstreicht unsere Forderung nach einer Absenkung des Wahlalters — auch bei Landtagswahlen“, sagt der Vorstandssprecher des Landesjugendrings, Jens Risse, und fügt noch hinzu: „Besonders schade bei dieser Wahl ist ja, dass es einige junge Menschen gibt, die bei einer regulären Wahl am 14.01.2018 das Wahlrecht gehabt hätten, durch die vorgezogenen Wahlen jetzt jedoch nicht Wahlberechtigte sind.“ Der Landesjugendring ruft alle Wahlberechtigten auf, am Sonntag wählen zu gehen und damit eines der wichtigsten demokratischen Grundrechte wahrzunehmen.

Die AfD ist jedoch keine Partei, die aus unserer Perspektive wählbar wäre“, stellt Ruben Eick, Vorstandsmitglied des Landesjugendrings, klar. „Mit ihrem Programm, den öffentlichen Auftritten ihrer Mitglieder, dem Handeln ihrer Fraktionen und nicht zuletzt der parteiinternen Streitkultur macht die AfD seit ihrer Gründung deutlich, dass sie weder an konstruktiver Zusammenarbeit interessiert ist noch den Anspruch hat, ein friedliches und auf Verständnis beruhendes Zusammenleben aller in Deutschland und Europa lebenden Menschen zu fördern. Daher schließt der Landesjugendring auch eine Zusammenarbeit mit einer möglichen AfD-Fraktion in Niedersachsen aus.

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