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20.September.2021 │ Forschungsverbund DJI/TU Dortmund

3. Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit läuft

Digitale Live-Übertragung aus Nürnberg: Drei Tage, 180 Programmpunkte und knapp 2.000 Beteiligte aus ganz Deutschland


Der 3. Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit ist eröffnet worden ­– erstmals im digitalen Raum. Aus dem gesamten Bundesgebiet und aus den europäischen Nachbarländern treffen sich Fachkräfte, ehrenamtlich Engagierte sowie Multiplikator_innen aus Wissenschaft, Praxis, Verwaltung und Politik zu einem gemeinsamen Austausch und zu fachpolitischen Diskussionen.

Der dreitägige Bundeskongress bietet rund 180 Programmpunkte zu vielen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit, darunter wissenschaftliche Vorträge, Workshops, Talks, Projektvorstellungen und Forschungsberichte. Thematisch geht es bei dem Fachkongress um Aufwachsen heute, Bildung, Demokratie und Beteiligung, Corona und die Folgen, Digitalisierung/KI, Diversitäten, Europa als Chance, Fachkräfte sowie um Konzepte und praktische Erfahrungen aus der Kinder- und Jugendarbeit.

Vielfalt an Veranstaltungsformaten

Der Bundeskongress bietet auf einer eigens erstellten digitalen Plattform verschiedene Möglichkeiten, um sich zu informieren, auszutauschen oder zu vernetzen. Zentrale Programmpunkte, darunter die Eröffnungs- und die Abschlussveranstaltung sowie einige Talks und Vorträge, werden über einen öffentlichen Stream übertragen. Zudem laden Events wie der jugendpolitische Abend am 20. September und der jugendkulturelle Abend am 21. September ein breites Publikum ein.

Neben den Veranstaltern formulieren die Förderer des Bundeskongresses ihre Grußworte an die Teilnehmenden:

Begrüßung durch Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings (BJR)

Ich freue mich, den 3. Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit nach über dreijähriger Vorbereitungszeit eröffnen zu dürfen. Das pandemiebedingte digitale Format lädt dazu ein, neue Chancen zu entdecken: Der virtuelle Raum ermöglicht es, dass mehr Teilnehmende als ursprünglich geplant am Bundeskongress teilhaben. Durch öffentliche Vorträge und Talks können sie sich inspirieren lassen und in den Sessions oder Lounges inhaltlich austauschen. Dass der Austausch nötiger ist denn je, hat uns die Corona-Pandemie wie unter einem Brennglas gezeigt. Immer wieder mussten Praxis und Wissenschaft politisch Verantwortliche und Verwaltung auf die die gesellschaftliche Stellung von Kindern und Jugendlichen, aber auch auf die Rolle der Kinder- und Jugendarbeit in der Gesellschaft hinweisen.

Fachlicher Eröffnungsvortrag durch Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Direktor des Deutschen Jugendinstituts (DJI) und Leiter des Forschungsverbundes DJI/TU Dortmund

Allein, dass es gelungen ist, nach einer so schwierigen Zeit so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem digitalen Kongress zu den Belangen von Kindern und Jugendlichen und den zahlreichen Organisationen der Kinder- und Jugendarbeit zusammen zu bekommen, ist ein richtungsweisendes Signal, sich zukünftig verstärkt auch öffentlich mit der bislang wenig beachteten Zielgruppe der jungen Menschen zu beschäftigen.“

Grußwort durch Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Ich bin sehr froh, dass der Bundeskongress stattfindet, die Kinder- und Jugendarbeit braucht ein eigenes Forum. Von der Jugendfeuerwehr über die Pfadfinder bis hin zu unterschiedlichsten Aktionen in den vielen Jugendzentren in unserem Land, bietet die Kinder- und Jugendarbeit ein vielfältiges Programm für Bildung und Teilhabe. Rund 8,6 Millionen junge Menschen profitieren davon. Das zeigt die große gesellschaftliche Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit. Dahinter steht die unverzichtbare Arbeit der vielen Fachkräfte und Ehrenamtlichen. Ich danke allen für ihren starken Einsatz, besonders auch während der Corona-Pandemie.“

Grußwort durch Carolina Trautner, Ministerin im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales 

Jugendarbeit ist nicht nur system- sondern auch zukunftsrelevant. Persönlich liegt mir besonders die Partizipation junger Menschen am Herzen. Das Thema habe ich deshalb auch für den bayerischen Vorsitz der Jugend- und Familienministerkonferenz in diesem Jahr gewählt. Beteiligung braucht engagierte Fürsprecher und Akteure – wie in der Jugendarbeit. Deshalb freue ich mich als bayerische Jugendministerin ganz besonders, dass wir mit dem 3. Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit in Nürnberg einen ausgezeichneten Rahmen für einen produktiven Austausch aller Beteiligten bieten und schaue erwartungsvoll auf alles, was künftig daraus entstehen wird.

Grußwort durch Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Gerne hätten wir den Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit hier in Nürnberg ausgerichtet und ich Sie live in unserer Stadt begrüßt. Leider musste der Bundeskongress aber auf die digitale Ebene verlegt werden. Umso mehr freue ich mich, dass der Bundeskongress auch unter diesen Umständen einen starken Nürnberg-Bezug hat und die Nürnberger Kinder- und Jugendarbeit deutlich sichtbar ist. Als außerschulische Bildungs-Instanz ist sie ein wichtiger Baustein für die soziale Bildung von jungen Menschen und die Beteiligung unserer jungen Bürgerinnen und Bürger liegt mir besonders am Herzen.“

Die öffentlichen Veranstaltungen werden unter 2021.bundeskongress-kja.de gestreamt.

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