Presse

Jugendpolitik29.Januar.2010

BDKJ verurteilt Kürzung der Lehrerstellen in Niedersachsen 

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Osnabrück verurteilt die Kürzung der Lehrerstellen in Niedersachsen, welche die Landesregierung angekündigt hat.


„Es kann nicht sein, dass an allen Seiten die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Schulbildung für unsere Zukunft betont wird, dann aber an entscheidender Stelle gekürzt wird“, so Gero Peters, Diözesanvorsitzender des BDKJ.

Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass Eltern immer mehr Geld für den Nachhilfeunterricht ihrer Kinder ausgeben, der oft schon in der Grundschule beginnt.

„Dies fördert die Chancenungerechtigkeit im deutschen Schulsystem, da nur wohlhabende Eltern sich die Förderung ihrer Kinder leisten können“, so Peters weiter. Es fehle an der Möglichkeit auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder einzugehen, kleinere Klassen wären hierzu ein richtiger Schritt.

Deshalb ist die Kürzung der Lehrerstellen der völlig falsche Weg.

Der BDKJ fordert die Landeregierung deshalb auf, die Kürzungen im Bildungsbereich zurückzunehmen, damit eine chancengerechte Bildung für alle Kinder möglich ist.

Hintergrund

Der BDKJ Osnabrück vertritt die Interessen von rund 18000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gegenüber Kirche, Politik und Gesellschaft.

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